Margret Saß und die Lücke die sie hinterlässt

Margret Saß und die Lücke die sie hinterlässt

Silvester 2022 schloß Margret Saß die Tür zu ihren Blumenladen zum letzten Mal ab. Damit steht Friedrichstadt im Allgemeinen und die Prinzenstraße zwar nicht ohne Blumengeschäft da – trotzdem hinterlässt sie eine große Lücke, die nicht so einfach zu schließen sein wird. Kein Nachruf, eher eine Liebeserklärung an eine Frau, die in Friedrichstadt wohl jeder kennt.

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Ein konstruktiver Vorschlag

Ein konstruktiver Vorschlag

Die falsche Einbahnstraße zum Eiland dürfte vermutlich im Jahr 2022 das am meisten besprochene Thema in Friedrichstadt gewesen sein. Ganz egal ob man nun dafür ist oder sich masslos darüber ärgert: Markus Jung hätte da einen konstruktiven Vorschlag zu machen.

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Türöffner

Türöffner

In Zeiten, in denen vieles nicht mehr selbstverständlich ist und manche Türen plötzlich verschlossen zu sein scheinen, freuen wir uns ganz besonders, eine Neuauflage des bei vielen Friedrichstädtern und Gästen beliebten „Lebendigen Adventskalenders“ anbieten zu können. Am 4. Dezember um 18 Uhr öffnet die erste Türöffnerin die Tür der aus dem letzten Jahr bekannten, liebevoll geschmückten Adventshütte auf dem Marktplatz. Genießen Sie die Vorfreude und seien Sie herzlich eingeladen!

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Die Hunde bellen

Die Hunde bellen

Jan Stümpel hat für seine Arbeit in seiner Buchhandlung im Fünf-Giebel-Haus den deutschen Buchhandlungspreis 2022 abgestaubt. Völlig verdient, wie wir meinen, denn dank ihm kann man in Friedrichstadt nicht nur literarischen Schund, sondern spannende, fordernde, informative Gegenwartsliteratur, aber auch alte Meister erstehen.

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Die Angst des Hasen vor dem Fuchs

Die Angst des Hasen vor dem Fuchs

Die Stadt Friedrichstadt und ihr Gewerbe stehen ganz offensichtlich vor einer schwierigen Zeit. Nicht alleine die Krise, welche im Zuge von Krieg, Versorgunsengpässen und rapidem Kaufkraftverlust unabwendbar zu sein scheint. Auch die Tatsache, dass man es die vergangenen Jahre offenbar nie nötig hatte, an der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu arbeiten, macht dem Autor Sorgen. Ihm fehlt der Wille gemeinsam zu handeln und sich in den Dienst der gemeinsamen Sache zu stellen.

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Moin Vladimir

Moin Vladimir

Der Krieg in der Ukraine dauert an. In einem offenen Brief an den russischen Präsidenten Putin, zeichnet Markus Jung einen Weg auf, wie man auf intelligente, demokratische und menschliche Weise einen solchen Konflikt aus der Welt schaffen könnte und nennt dafür ein handfestes Beispiel, welches einem in Nordfriesland irgendwie bekannt vorkommt.

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Wer hat Angst vor dem schwarzen Schwan?

Wer hat Angst vor dem schwarzen Schwan?

Wenn die Politik mit Steuergeldern Projekte finanziert, müsste man eigentlich erwarten, dass sie die damit verbundenen Risiken seriös und umfassend abklärt. Dies ist beim Neubaugebiet am Schlickkoog offensichtlich nicht erfolgt. Weder in Bezug auf die möglichen Umwelt- & Hochwasserrisiken, noch in Bezug auf die finanziellen Auswirkungen auf die städtischen Finanzen. Unbekannte Risiken werden als „Schwarzer Schwan“ bezeichnet. Das Ignorieren denkbarer Entwicklungen ist hingegen einfach nur Fahrlässigkeit.
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Baufinanzierung im Zeichen steigender Zinsen

Baufinanzierung im Zeichen steigender Zinsen

Wenn die Nachfrage weitgehend von der günstigen Baufinanzierung abhängt, entscheidet die Zinswende darüber, ob ein Neubaugebiet erfolgreich vermarktet werden kann oder zum teuren Rohrkrepierer verkommt. Dies gilt insbesondere bei zweitklassigen, aber teuren Bauplätzen. Hier riskieren Kommunen ungedeckte Folgekosten.

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Fingerzeig aus Viöl

Fingerzeig aus Viöl

Lange Zeit war die Nachfrage nach Baugrundstücken wegen der günstigen Zinskonditionen hoch. Auch das nordfriesische Viöl hat darauf mit der Erschließung eines Neubaugebietes reagiert. Inzwischen hat eine Wende am Zinsmarkt stattgefunden, was nicht ohne Einfluss auf das Interesse am Bauen blieb. Ein Fingerzeig auf ähnliche Projekte – auch in Friedrichstadt.

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Leserservice Grundsteuererklärung

Leserservice Grundsteuererklärung

Hausbesitzer müssen bis Ende Oktober die Grundsteuererklärung einreichen. Für viele ist dies eine echte Herausforderung. Andere fühlen sich völlig überfordert. Wir von 1621.sh zeigen nicht nur, was es braucht, um die lästige Pflicht zu erledigen (nämlich gar nicht so viel) und wir bieten unseren Leserinnen und Lesern in diesem Zusammenhang einen echten Service an: Wir helfen Ihnen, Ihre Grundsteuererklärung zu erstellen und online einzusenden. Und zwar kostenlos!

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Willkommen

Willkommen

Willkommen! Für uns in der Keramikwerkstatt tonalto in Friedrichstadt hat die Saison 2022 im Ladenverkauf sehr verhalten und extrem schwankend begonnen. Die Umsatzzahlen liegen nicht nur weit unter denen von 2020 und 2021, sondern auch deutlich unter denen von 2019,...

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Musical Am Markt

Musical Am Markt

Das Friedrichstadtmusical Am Markt hat ausgespielt. Es war zweifellos der Höhepunkt des 400. Jubiläumsjahres der Stadt. Das Publikum waren begeistert. Doch wie ist das Projekt jenseits der Bühnenperformance zu bewerten? Was hat es bewirkt, wo kann man sich etwas abschauen und was könnte man das nächste Mal besser machen? Eine Nachbetrachtung.

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Luxus geht immer

Luxus geht immer

In wirtschaftlich guten Zeiten, können sich auch schwächere Angebote am Markt behaupten. Das gilt insbesondere dann, wenn diese Phase lang und von übertriebender Intensität ist. Etwa so, wie das im Moment der Fall ist. Doch nun scheinen sich die Zeiten zu ändern. Wenn nicht alles täuscht, stehen wir vor einer ernsthaften Wirtschaftskrise. Es ist die Zeit, in der strukturelle Schwächen gnadenlos aufgedeckt werden.

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Vertrauen gewinnt

Vertrauen gewinnt

Die Landtagswahlen sind vorbei. Gewonnen hat jene Partei, der es mit großem Abstand am besten gelungen ist, ihr Programm der Wählerschaft überzeugend zu erklären: die CDU. Ich möchte hier eine kurze Analyse dieser Wahl vornehmen und zwar mit einem besonderen Augenmerk auf Friedrichstadt.

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Das Problem steht vor der Zapfsäule

Das Problem steht vor der Zapfsäule

Gerade in Friedrichstadt ist man stark von den massiv gestiegenen Benzin- & Dieselpreisen betroffen, weil es hier praktisch unmöglich scheint, selbst kleinste Wegstrecken zu Fuß hinter sich zu bringen. Wie hoch sind die Preise tatsächlich? Stimmt es, dass wir an der Zapfsäule aktuell Rekordpreise zu bezahlen haben, und wie stark belasten uns diese in Wirklichkeit? Eine schonungslose Abrechnung.

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Soviel Raum muss sein

Soviel Raum muss sein

In der Nachkriegszeit mussten auch in Friedrichstadt viele Menschen untergebracht werden. Nicht immer zu wirklich menschenwürdigen Bedingungen. Aber was gab es damals für Alternativen? Heute können wir die Flüchtlinge aus der Ukraine deutlich besser unterbringen. Wenn wir das wollen.

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Eine Idee für Friedrichstadt

Eine Idee für Friedrichstadt

Was könnte die Bürgerschaft bewegen, wenn sie statt der Organisation der Vergangenheit, ihre Zeit und Energie in die Gestaltung der Zukunft investieren würde? Ein Plädoyer für den aktiven Einbezug aller Interessensgruppen, Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung eines umfassenden Zukunftskonzepts für die Stadt.

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Das Problem hinter dem Verkehrsproblem

Das Problem hinter dem Verkehrsproblem

Und wieder beschäftigt sich die Stadt mit der Verkehrsproblematik. Sie hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und bezieht weitere interessierte Kreise in die Planung ein. Allein, es stellt sich die Frage, warum man sich immer nur mit dem Symptom beschäftigt, statt proaktiv das Problem anzugehen.

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Der Titel des Stadtjournals von Friedrichstadt ist 1621News, Informationen und Kommentare zum aktuellen Geschehen, Ideenbörse, Diskussionsplattform, Klagemauer. Das Stadtjournal »1621« ist eine einfache Möglichkeit, sich zu informieren. »1621« ist ein offenes Stadtportal. das alle Bürger einlädt, sich zu artikulieren und mit anderen  in den Dialog zu treten. Unser gemeinsames Ziel könnte es sein, Friedrichstadt zukunftsfähig zu machen. Wie das genau geschieht, liegt auch in unser allen Händen. Wir vom Stadtjournal Friedrichstadt sind eine Plattform, um Dinge gemeinsam voranzubringen. Allerderdings bestehen wir dabei auf die Einhaltung gewisser Spielregeln. Das hier ist nicht Facebook. Hier ist Anstand Pflicht.

Klarer Schwerpunkt:

die Gestaltung der Zukunft

Bei aller Offenheit will das Stadtjournal »1621« mehr sein als eine Onlinezeitung. Uns geht es um die Zukunft von Friedrichstadt. Auf unserer Plattform sollen Ideen zur Weiterentwicklung der Stadt vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt werden. Hier finden Sie nicht nur Mitstreiter für Ihre Ideen, sondern aktive Hilfe und Unterstützung bei der Planung, Vorbereitung und Umsetzung Ihres Projektes.

Einen eigenen Beitrag einreichen

Wenn Sie einen eigenen Beitrag veröffentlichen wollen, können Sie das direkt per Webformular tun oder uns eine Mail senden. Oder old fashioned per traditionelle Briefpost (Redaktion 1621, c/o additional advice ug, am Markt 22, 25840 Friedrichstadt. Mehr Informationen rund um das Einreichen von Beiträgen und Kommentaren finden Sie hier.

 Veranstaltungshinweise einreichen

Selbstverständlich führen wir auf »1621« einen Veranstaltungskalender für Friedrichstadt und die Region. Diese kostenlose Dienstleistung steht allen offen, welche in der Umgebung von Friedrichstadt einen öffentlichen Anlass organisieren und dies einem breiten Publikum bekannt machen wollen. Der Veranstaltungskalender des Stadtjournals »1621« verfügt über drei Ebenen. Einem Veranstaltungskalender, eine Kurzbeschreibung und falls genügend Informationen vorliegen, eine eigentliche Veranstaltungsseite. Wie ausführlich diese Veranstaltungsseite ausfällt hängt alleine von Ihnen ab: Stellen Sie uns einen entsprechenden Text mit Bildern (und ggf. einem Video / Link zu einem Video) zur Verfügung, erhalten Sie eine kostenlose Veranstaltungsseite, welche den Vergleich mit einer eigenen Homepage nicht zu scheuen braucht. Ihre Veranstaltungshinweise können Sie uns per Mail unter agenda@1621.sh einreichen.

Friedrichs Stadt hat Zukunft!

Wer Friedrichstadt heute besucht, tut dies in erster Linie wegen des malerischen Stadtbildes. Friedrichstadt bietet einen tiefen Einblick in die holländische Bautradition des 17. Jahrhunderts. Der wunderbaren Kulisse zum Trotz: Herzog Friedrich III. ging es bei der Stadtgründung nicht darum einen architektonischen Juwel zu schaffen, noch war er ausschließlich von der Idee der religiösen Toleranz beseelt. Für ihn war  Friedrichstadt ein Wirtschaftsprojekt, das helfen sollte, seine Finanzprobleme zu lösen. Das Projekt ist trotz prächtiger Kulisse gescheitert. Zumindest im Sinne des Gründers. Heute, fast 400 Jahre später, ist es an uns, Friedrichstadt immer wieder von Neuem das Leben einzuhauchen, das es wirtschaftlich prosperieren lässt und uns allen gut tut.