Ist es Ihnen aufgefallen? Seit dem 3. Januar hat das Stadtjournal »1621« Friedrichstadt mit Christine Ax eine neue Mitarbeiterin. Eigentlich eher eine neue Redaktionsmitarbeitende, denn bei »1621« ist natürlich niemand angestellt und es werden auch keine Gehälter bezahlt. Übrigens: Die Mitarbeit am Stadtjournal steht nicht nur Christine Ax offen. Auch Sie können Beiträge einreichen und publizieren.

Ab sofort mit im Team: Christine Ax

Wir freuen uns, dass mit Christine Ax nicht nur eine engagierte Mitbürgerin für das Stadtjournal »1621« Friedrichstadt aktiv wird, sondern auch eine erfahrene Journalistin. Mit Ihr kommt – so hofft dies zumindest die Redaktionsleitung – eine neue Perspektive ins Journal. Und mehr Aktualität, denn Christine Ax hat sich vorgenommen auch von und über lokale Veranstaltungen zu berichten. Wir freuen uns über die Verstärkung und hoffen, dass Christine Ax bei Ihrer Arbeit viel Spaß hat und wir von ihrer Erfahrung profitieren können.

Das Stadtjournal ist für alle da

Bisher ist bei der Leserschaft von »1621« vielleicht der Eindruck entstanden, dass das Stadtjournal ein persönliches Pamphlet (Originalzitat einer Leserin) des Herausgebers ist. Dem ist nicht so. Das Stadtjournal steht allen Interessierten offen, welche etwas zu Friedrichstadt zu sagen haben. Sowohl die Online-, als auch die Printausgabe sind dazu gedacht, der Bürgerschaft von Friedrichstadt eine Diskussions- und Informationsplattform zu bieten. Mitarbeit ist also – kurzfristig wie langfristig – nicht nur möglich, sondern erwünscht.

Wie die meisten kleinen Gemeinden, zu denen Friedrichstadt zweifellos zählt, fehlt es der Stadt an der kritischen Masse, um eine eigene Zeitung zu betreiben. Entsprechend herrscht ein Mangel an geeigneten Medien, um eine offene Diskussion über die Belange der Bürgerschaft und der Stadt zu führen. Solche Diskussionen sind jedoch essenziell wichtig für einen demokratischen Prozess. Sie sind auch deshalb wichtig, weil sie den Gewählten die Möglichkeit bieten, ihre Entscheide (oder unterlassene Entscheidungen) zu erklären. Und für die Nichtgewählten, bzw. den Nichtwählbaren ist es ein geeignetes Mittel, um eigene Argumente ins Feld zu führen und so auf den Entscheidungsprozess Einfluss zu nehmen. Offene Medien haben die Funktion, einen funktionierenden Diskurs (das ist das Teil mit These, Antithese und Synthese) in Gang zu bringen. Eine öffentliche Diskussion sollte, wenn die Verantwortlichen sich nicht querstellen, zu besseren Ergebnissen führen.

Gemeinsam sind wir besser

Damit ein solcher Diskurs funktioniert, braucht es verschiedene Blickwinkel. Genau aus diesem Grunde ist »1621« kein Pamphlet, sondern ein Meinungsblatt. Ein Blatt in welchem jede einzelne Meinung zählt.

Aus diesem Grunde findet bei »1621« auch keine Zensur statt. Eingelieferte Beiträge werden grundsätzlich unverändert übernommen (Wir erlauben uns in Abstimmung mit den Autoren gestalterische Änderungen zur besseren Lesbarkeit vorzunehmen).

Wobei das mit der Zensur so natürlich nicht ganz stimmt. Meinung schließt Respekt nicht aus. Wir sind nicht Facebook, wo unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit menschenverachtende Nachrichten publiziert werden. Wir werden Beiträge, welche würdelos sind und andere Menschen als Person angreifen, selbstverständlich nicht publizieren. Auf gar keinen Fall.

Wir publizieren nur unter Angabe des Namens

Anonymität gibt es auf 1621 übrigens auch nicht. Nicht nur Christine Ax schreibt deshalb in und im eigenen Namen, sondern jeder andere Autor und jede andere Autorin auch. Das gehört sich in einem demokratischen Umfeld einfach so.

Aus diesem Grunde verlangen wir die Kontaktdaten von all jenen, welche einen Beitrag bei uns publizieren wollen. Und wir verifizieren die Autorenschaft auch. Wir sind – wie gesagt – nicht Facebook…

In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit, ihre Beiträge und ggf. auch für Wünsche und Anregungen zu Themen, über die sie nicht selbst schreiben wollen oder es aus welchen Gründen auch nicht können.

 

Wenn Sie mehr über Christine Ax erfahren wollen, klicken Sie auf diesen Link.

Sie wollen wissen, welche Bedingungen, an eine Mitarbeit bei »1621« geknüpft sind? Dann klicken Sie hier.