Startschuss zum »Herzog Friedrich Rosenpreis«

Friedrichstadt die Stadt der Rosen

Wie schon vor einigen Wochen angekündigt, findet in diesem Jahr zum ersten Mal der »Herzog Friedrich Rosenpreis« statt.  Wir wollen in diesem Beitrag beleuchten, um was es bei diesem Wettbewerb inhaltlich geht und welche Ziele die Initianten damit verfolgen. Gleichzeitig bedeutet dieser Artikel auch den Startschuss zum diesjährigen Wettbewerb. Zwar wird noch einige Zeit vergehen, bis die ersten Rosen wieder in voller Blüte stehen, aber die eigentliche Wettbewerbsphase dauert jeweils von Ende bis Beginn der Friedrichstädter Rosenträume. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

RosenträumePlus

Rosen prägen das Stadtbild von Friedrichstadt ganz wesentlich. Die Veranstaltung „Rosenträume“ trägt außerdem ganz wesentlich dazu bei, dass die Königin der Blumen mit Friedrichstadt verbunden wird. Um aber wirklich tief in die Herzen der Rosenfreunde zu dringen, ist das zu wenig.

Aus diesem Grunde habe ich in der Printausgabe Nr. 2 von 1621.sh vorgeschlagen, der Rose auf dem Rosenmarkt und in der Stadt mehr Raum zu geben. Und die „Rosenträume“ mit einer Art Rahmenveranstaltung weiter aufzuwerten.

Der »Herzog Friedrich Rosenpreis« ist eine solche Rahmenveranstaltung. Wir vom Stadtjournal 1621.sh organisieren diesen Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Rosen-Huus Friedrichstadt in diesem Jahr zum ersten Mal.

Weitere solche Veranstaltungen und Aktionen werden folgen und dafür sorgen, dass sich die Rosenträume zu einer Art RosenträumePlus entwickeln. Das Plus steht dabei für das Bestreben, Friedrichstadt auch außerhalb der zweitägigen „Rosenträume“ für Rosenfreunde attraktiv erscheinen zu lassen.

Um was geht es beim »Herzog Friedrich Rosenpreis«?

Weltweit gibt es zahlreiche Wettbewerbe, in denen Rosen prämiert werden. Meistens geht es dabei um bestimmte Züchtungen, welche nach strengen Kriterien beurteilt werden. In diesen Fällen geht es vorab um kommerzielle Interessen. Denn Produkte, welche einen Titel oder eine Prädikatsmedaille tragen, lassen sich natürlich besser vermarkten. Darum geht es beim »Herzog Friedrich Rosenpreis« nicht. Bei uns steht im Grunde nämlich nicht die Rose, sondern der/die TeilnehmerIn im Mittelpunkt.

Zu sehen ist dies anhand der drei Wettbewerbskategorien:

  1. Die Rose des Jahres

Mit der Rose des Jahres belohnen wir die Bemühungen der Friedrichstädter, welche mit viel Hingabe dafür sorgen, dass die Stadt so rosig daherkommt. Ein Dankeschön, welches wir mit einem Titel, etwas medialem Rummel und einem Preisgeld in Höhe von 150.- EUR unterstreichen wird.

  1. Die Neuanpflanzung des Jahres

Die Neuanpflanzung des Jahres wiederum soll dafür sorgen, dass die Entwicklung nicht stehen bleibt, sondern im Gegenteil weitergetrieben wird. Auch hier loben wir ein Preisgeld von 150.- EUR aus.

  1. Ein Fotowettbewerb

Und zu guter Letzt wollen wir mit dem Fotowettbewerb dafür sorgen, dass die Bemühungen der Einzelnen, von der großen Zahl der Besucher und natürlich auch von der Bevölkerung angemessen wahrgenommen wird.

Es geht im Grunde also um die Anerkennung einer schöpferischen Leistung, die in erster Linie dazu dienen soll Spaß zu haben. Sei es beim Pflanzen und Hegen oder beim Erkunden eines passenden Motives und seiner vorteilhaften Gestaltung.

Der »Herzog Friedrich Rosenpreis« ist ein jährlich wiederkehrender Wettbewerb, welcher – beginnend mit 2019 – die Friedrichstädter „Rosenträume“ begleiten wird. Die Wettbewerbsphase beginnt jeweils im Anschluss an die „Rosenträume“ und dauert bis zu der Folgeveranstaltung im Jahr darauf. Die Gewinner werden jeweils am Sonntag der Veranstaltung bekannt gegeben.

Tourismus in Friedrichstadt neu definieren

Wer als Tagestourist nach Friedrichstadt kommt, sucht in erster Linie Zerstreuung. Schließlich befindet man sich in den Ferien und möchte in aller Regel Abwechslung vom Leben am Strand. Ihnen bietet Friedrichstadt aktuell (noch) zu wenig. Die Stadt selber ist klein. Einen Tagesausflug mag sie alleine kaum zu füllen. Friedrichstadt ist darum eher ein Ort, welcher sich für eine kurze Stippvisite eignet. Etwas, das man auch noch mitnimmt.

Gäbe es mehr Plätze und Orte, die zum Verweilen einladen würden, blieben die Leute auch länger. Natürlich würde sich das die Wertschöpfung deutlich erhöhen. Denn auch wenn das manch einem noch nicht klar ist: Tourismus lebt nicht von der Frequenz, sondern von der Bereitschaft der Gäste Geld auszugeben. Diese Bereitschaft steigt parallel zur Aufenthaltsdauer.

Genau hier will der »Herzog Friedrich Rosenpreis« dazu beitragen, den Tourismus in Friedrichstadt weiterzuentwickeln. Statt auf Menschen zu setzen, welche die Stadt einfach nur als Durchgangsort betrachten, bieten wir den echten Gästen und Besuchern einen Mehrwert, welcher es ihnen erlaubt eine (zusätzliche) sinnliche Erfahrung zu machen: Die Stadt nicht nur passiv zu genießen, sondern den Besuch aktiv zu gestalten.

Ein Fotowettbewerb wirkt nicht nur für zwei Tage

Der Fotowettbewerb hätte zudem den Charme, dass der Besuch der Stadt einen Nachklang hätte, welcher weit über den Tag hinauswirkt. Zum einen, weil die geschossenen Bilder zuhause aufgearbeitet werden, um so im Wettbewerb bessere Chancen zu haben. Zum andern, weil die Fotografien danach geteilt und verbreitet werden. Auf jeden Fall haben im Ergebnis alle Beteiligten mehr und länger Freude am Besuch von Friedrichstadt.

Tatsächlich bietet der Fotowettbewerb damit großes Potenzial für die Stadt. Wenn wir es schaffen den »Herzog Friedrich Rosenpreis« in der Ferienregion bekannt zu machen, werden mehr Gäste aus dem touristischen Umland gezielt nach Friedrichstadt kommen. Diese Besucher werden die Stadt intensiver und aufmerksamer wahrnehmen. Wir werden – wenn wir es gut machen – die Möglichkeit erhalten, in einen direkten Dialog mit ihnen einzutreten.

Wir haben so die Chance den Tourismus einen kleinen Schritt nach vorne zu bringen. Ihn im Sinne des Gewerbes und der Einwohner zu transformieren. Ganz ohne große Investitionen, welche den Spielraum der Stadt einengen und in vielen Bereichen Einschnitte in die Lebensqualität der Bürger bringen würden. Genauso, wie wir das aus „erfolgreicheren“ Tourismusstandorten an bester Küstenlage kennen.

Im Gegenteil: Die Stadt würde schöner. Und vielleicht findet der eine oder die andere BürgerIn sogar Spaß daran, sich selbst am Fotowettbewerb zu beteiligen. Eine Chance die Stadt neu für sich zu entdecken und Vorhandenes und Geleistetes mehr wertzuschätzen.

 

Wenn Sie mehr über den »Herzog Friedrich Rosenpreis« erfahren möchten, besuchen Sie einfach die Wettbewerbsseite.

 

Einen Kommentar hinterlassen

15 − fünf =

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

Live-Fußball in der Kajüte 1876Nacht der Nächte Friedrichstadt